YouTube – Wenn Games zum Video werden! – Fernseher Test 2018

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YouTube – Wenn Games zum Video werden!


YouTube – Wenn Games zum Video werden!

Bei YouTube können online gestellte Videos die Betrachter unterhalten. Mit der notwendigen Bekanntheit lassen sich aber auch gut Einnahmen erzielen.

Inhaltsverzeichnis

  • YouTube kündigt eigene Seiten für Spiele an
  • Let´s Play – Wirklich nur ein Vergnügen?

Viele der deutschen YouTube-Stars gehören dem Gaming-Genre an. Dieses Phänomen trifft weltweit zu. Sie gehen ihrem Hobby, dem Spielen von Games nach, und kommentieren ihre eigenen Handlungen. Häufig umfasst dies auch Tutorials, Guides oder Builds. Nicht selten fühlt sich der Betrachter in einen Film versetzt.

YouTube hatte geplant Twitch zu übernehmen. Dieses Vorhaben ist gescheitert. Jetzt soll den Spielern eine eigene Präsenz und eine dazugehörige App geboten werden. Anders ausgedrückt, die Videoplattform verbessert das Angebot für seine Spieler.

 

YouTube kündigt eigene Seiten für Spiele an

Mehr als 25.000 Games werden ihre eigene Seite auf YouTube erhalten. Fans können über entsprechende Abonnements auf dem Laufenden bleiben. Besonders beliebt sind die Let´s Plays, welche den Spielerfolg dokumentieren. Zukünftig soll es zudem ermöglicht werden, dem Spieler live zuzuschauen. Dies gibt dem Video etwas dramatisches.

Vorerst wird das Feature ausschließlich in Amerika und Großbritannien eingeführt. Die Änderungen von YouTube sollen einmal die Abwanderung zu Twitch verhindern und schließlich auch neuen Gamern ein Zuhause bieten.

 

Let´s Play – Wirklich nur ein Vergnügen?

Nein, dass Durchspielen von aktuellen Games ist bereits zu einem Geschäftsmodell geworden. Einige YouTuber verdienen Millionen von ihren Videos. Spielevideos werden selten von den Entwicklern zum Erfolg gebracht, sondern vom Videoportal YouTube. Viele Interessenten informieren sich auf diesem Wege fair und ehrlich, ob ein Kauf für sie in Frage kommt.

YouTube wandelt damit auf Twitchs Füßen. Selbiges Unternehmen entschied sich gegen die Google Tochter und für Amazon, weil man sich mehr Freiheiten davon verspricht. 970 Millionen hat sich der Online-Händler das Portal kosten lassen. Diese kommentierten den vergrößerten Einstieg von YouTube in der Gaming-Szene gelassen: „Welcome Player 2“.

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